BLD-Transparenzregister aller Anwälte

BLD ist eine große deutsche Anwaltskanzlei mit Ausrichtung auf die juristische Abwehr von an Versicherungsunternehmen gestellten Leistungsforderungen. Durch die Größe und Vernetzung hat BLD erheblichen Einfluss auf sozial- und zivilrechtliche Verfahren.

Kritiker werfen der Kanzlei vor, durch prozessuale Verzögerungstaktiken, versicherungsnahe Gutachten und fragwürdige Prozessführung systematisch die Durchsetzung berechtigter Ansprüche zu erschweren. Dabei dürfte bisweilen auch auf unredliche Methoden der Täuschung und Beeinflussung von Versicherten und Gerichtspersonen zurückgegriffen worden sein.

Aufgrund der Relevanz der Kanzlei für die versicherten BundesbürgerInnen, ist mittelfristig eine tiefgreifende Recherche zu sämtlichen aktuell und künftig bei der Kanzlei BLD tätigen AnwältInnen und sonstigen öffentlich mit BLD in Verbindung stehenden Personen durchzuführen. Der Öffentlichkeit sind jeweils personenspezifische Diskussionsplattformen zu bieten, die einen durch Anonymität geschützten und dadurch einen möglichst offenen Diskurs über die jeweilige Person ermöglichen. So wird BLD-Betroffenen und AussteigerInnen eine gewisse Art von Whistleblower Schutz geboten.

Eine solch tiefgreifende systematische Aufarbeitung würde nicht nur dazu beitragen, die Strukturen und Praktiken dieser einzelnen Akteure besser zu verstehen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zu Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz leisten.

BLD Strukturen offenlegen

Versicherte, die sich mit der Großkanzlei BLD – Bach Langheid Dallmayr, konfrontiert sehen, hätten dadurch die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld ein fundiertes Bild über jede einzelne beteiligte Anwaltsperson und deren möglichen Interessenskonflikte oder prozessrelevanten Vorgehensweisen zu machen.

Ein zentrales Anliegen akribischer Recherche müsste die Prüfung sein, ob Verflechtungen zwischen den BLD-Anwältinnen, bzw. dem BLD nahen Versicherungsforum und bestimmten Gutachtern oder gar Richterinnen bestehen. Eine öffentlich zugängliche Tabelle mit allen für das Versicherungsforum öffentlich auftretenden Personen scheint angemessen, wobei festzuhalten ist, dass die Rednertätigkeit eines Richters für das Versicherungsforum, das BLD nahesteht, nicht per se anrüchig ist, aber zumindest transparent hinterfragt werden sollte.

Redlichkeitsprüfung der BLD-AnwältInnen

Die allgemeine Redlichkeit der in öffentlichen Gerichtsverfahren als Organe der vermeintlichen Rechtspflege auftretenden AnwältInnen darf dabei nicht unterliegen, zumal die persönliche ethische Ausrichtung eines Anwalts – wie die Fälle der polizeibekannten BLD Partner Lutz Köther und Dr. Andrea Nowak-Over zeigen – erheblichen Einfluss auf das prozessuale Handeln haben könnten.

Das Justizregister könnte etwaige Muster wiederkehrender Kooperationen, auffällige Häufungen bestimmter gerichtlicher Entscheidungen in Bezug zu den jeweiligen Kanzleien setzen oder auch eventuelle Unregelmäßigkeiten bei der Erstellung von Gutachten, Beschlüssen und Urteilen ans Licht bringen. Dies würde nicht nur den Einzelfall beleuchten, sondern auch strukturelle Probleme offenlegen, die von allgemeinem Interesse sind.

Meldestelle für BLD nahe Straftaten

Darüber hinaus würde die Einrichtung einer allgemeinen Meldestelle für mutmaßlich kriminelle Prozesshandlungen eine entscheidende Rolle spielen. Eine solch niedrigschwellige Anlaufstelle würde Versicherte einladen und es Ihnen ermöglichen, vertraulich und ohne Angst vor Repressalien Vorfälle zu melden, bei denen sie den Verdacht haben, dass unlautere Mittel oder unethische Verfahrensweisen zur Anwendung gekommen sind und dabei einen gewissen Whistleblower-Schutz zu genießen. Diese Meldungen könnten wiederum die Grundlage für weitergehende Untersuchungen und Analysen bilden und somit ein zentraler Baustein für eine transparente und gerechte Prozessführung werden.

Gesamtkontext betrachten

Ein nächster Schritt könnte darin bestehen, die Recherchen auf Richterinnen und Richter im Versicherungsrecht sowie deren übergeordnete Strukturen auszuweiten – nur falls begründeter Anlass dazu bestünde. Dabei könnten nicht nur Entscheidungspraktiken und Verbindungen zu bestimmten Kanzleien oder Gutachtern untersucht werden, sondern auch die Frage, ob systemische Einflussnahmen, strukturelle Abhängigkeiten oder auffällige Entscheidungstendenzen bestehen.

BLD und Vorstände

Im ersten Schritt wird die Rolle von Vorständen von Versicherungsunternehmen in den Fokus rücken. Die Motive aller Mandanten, die trotz der öffentlich über BLD verfügbaren Informationen mit der in Verruf geratenen Kanzlei kooperieren, sind in jedem Fall kritisch zu hinterfragen, dies umso mehr, wenn es wie im Fall der von Dr. Andreas Eurich geführten Barmenia Versicherung Hinweise auf BLD-seitige Einflussnahme oder unredliche Steuerung von Rechtsstreitigkeiten gibt. Versicherungsvorstände oder deren Versicherungsunternehmen könnten die Profiteure der vermuteten Prozessbetrügerein im Zusammenhang mit BLD sein. Die Frage, ob diese Handlungen durch sie beauftragt, bewilligt oder bloß „übersehen“ wurden, drängt sich auf. Versicherungsvorstände können sich daher nicht länger hinter BLD verstecken.

BLD dient den Vorständen dabei mutmaßlich als eine Art intransparentes Schutzschild vor eventuellen strafrechtlichen und journalistischen Ermittlungen. Dieses Schutzschild soll sich künftig in maximale Transparenz wandeln und die vermuteten Auftraggeber der fraglichen Vorgänge bestmöglich ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Auf diese Weise wird korrigierend auf die wahrgenommene Funktion von BLD eingewirkt:

„Versicherungsvorstände werden BLD nicht länger als Schutzschirm, sondern als Scheinwerfer wahrnehmen.“
BLD-Kritik.de

Recherchen zu den Hintermännern bei den Versicherungen, würden verdeutlichen, ob es die vermuteten kartellartigen Verflechtungen in der Versicherungswirtschaft tatsächlich gibt, wenn ja, wie tief sie sind, oder ob die Versicherungsvorstände in Wirklichkeit im alleinigen Interesse einer fairen Leistungspolitik handeln. Zu klären bleibt auch, ob die bestehende Mechanismen ausreichend sind, um die legitimen Interessen der Versicherten zu schützen.

Langfristig könnte diese umfassende und mehrschichtige Aufarbeitung dazu beitragen, das Vertrauen in rechtliche und institutionelle Verfahren zu stärken. Gerade in einer Zeit, in der die Unabhängigkeit von Gutachten, richterlichen Entscheidungen und institutionellen Strukturen zunehmend infrage gestellt wird, ist Transparenz nicht nur ein Ziel, sondern eine Notwendigkeit, um die Rechte und Interessen der Versicherten zu schützen. Gleichzeitig würde eine solche Initiative das Bewusstsein für die Bedeutung einer fairen, unabhängigen Justiz schärfen und deren Integrität nachhaltig sichern.

Kooperationen

Recherchenetzwerke, Betroffenenverbände, Foren für Versicherte, Verbraucherzentralen und Medien mit breiter Reichweite werden Kooperationen angeboten und sie dürften interessiert sein, über das für jeden versicherten Bürger relevante „Juristische Transparenzregister“ zu berichten.





BLD-Kritik.de Startseite
Bestechung.blog – Mehr über Fälle in Zusammenhang mit BLD
Barmenia-Kritik.de – Wie unseriöse Versicherungen vorgehen
Medicproof-Kritik.de – kartellartiger Dienstleister zur Leistungsabwehr?
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